Laut Statistiken des Tourismusministeriums ist China zur wichtigsten Touristenquelle für die Malediven geworden. Dies stellt eine bedeutende Verschiebung dar, da Indien Ende letzten Jahres den Spitzenplatz innehatte, während China den dritten Platz belegte.
Von Januar bis 4. Februar 2024 kamen beeindruckende 23.900 Touristen aus China an, was 11% aller Touristenankünfte auf den Malediven entspricht. Dieser Anstieg wird auf mehrere Faktoren zurückgeführt, darunter eine verbesserte Fluganbindung und erneute Bemühungen, chinesische Touristen anzulocken.
Das Tourismusministerium berichtet, dass die Fluggesellschaften die wachsende Nachfrage erkennen und erwägen, mehr Direktflüge zwischen China und den Malediven einzuführen. Derzeit bieten Beijing Capital Airlines, China Eastern und Sichuan Airlines Direktverbindungen an, was das Reisen erleichtert.
Der Besuch des maledivischen Präsidenten Dr. Mohamed Muizzu in China im vergangenen Monat auf Einladung des chinesischen Präsidenten Xi Jinping hat die bilateralen Beziehungen und die Bemühungen, chinesische Touristen anzulocken, weiter gestärkt.
Während zuvor Indien den Spitzenplatz innehatte, liegt es derzeit mit 16.000 Ankünften auf dem fünften Platz. Russland folgt China mit 22.000 Touristen, und Italien und Großbritannien komplettieren die Top 5 mit 21.000 bzw. 18.000 Ankünften.
Insgesamt verzeichneten die Touristenankünfte auf den Malediven im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg von 131 TP3T. Bisher haben in diesem Jahr 214.000 Touristen den Inselstaat besucht, im Februar kamen täglich durchschnittlich 7.300 an.
Visit Maldives hat sich zum Ziel gesetzt, in diesem Jahr 2 Millionen Touristen anzulocken, während das Tourismusministerium mit einem Ziel von 2,3 Millionen sogar noch höhere Ziele anstrebt. Angesichts der starken Präsenz Chinas und des allgemeinen Tourismusbooms scheinen beide Ziele erreichbar.
Dieser Anstieg der chinesischen Touristen stellt eine bedeutende Entwicklung für die maledivische Tourismusbranche dar und unterstreicht die wachsende Bedeutung des chinesischen Marktes und die anhaltenden Bemühungen des Landes, seine Tourismusbasis zu diversifizieren.